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Hochzeit 2018 auf Kreta – Sensevent goes Greece

Viel ist passiert – aber nicht hier auf meinem Blog.

Das liegt daran, dass ich die letzten zwei Jahre eher damit verbracht habe, mich der Flüchtlingshilfe zu widmen. Über die Zeit bekam ich immer mehr Verantwortung und habe es von der Ehrenamtlichen in einer Notunterkunft zur Leiterin einer der größten Wohnanlagen der Gegend gebracht. Ich weiß nicht, ob ich jemals in so kurzer Zeit so viel erlebt habe – aber auch gelernt. Über die Welt, in der wir leben, die Menschen, mit denen wir sie teilen, aber auch über mich selbst.

Die Hochzeitsplanung und auch die Aufträge als freie Hochzeits-Rednerin liefen natürlich weiter – wenn auch nur im begrenzten Rahmen. Monat für Monat wurde das schwerer, weil ich immer alles perfekt machen will. Zu viel Arbeit, zu wenig Zeit und viele schlaflose Nächte folgten – und Freunde und Familie litten.

Dann stellte mich das Leben (mal wieder) vor eine Entscheidung – wie es ja immer so ist. Diesmal in Form meines Chefs, der mir anbot, in Richtung Soziale Arbeit dual zu studieren. Ich war erstmal baff.

Das war natürlich ein ziemlich nettes Angebot, welches ja auch beinhaltete, dass er meine Arbeit schätzt und noch mehr Potenzial in mir sieht, als der “typische Quereinsteiger, der zu Zeiten der Flüchtlingskrise 2015 so reinrutschte”.

Das bedeutete natürlich auch viel Paukerei neben dem Leiten der Flüchtlings-Wohnanlage. Und die Arbeit dort würde ja auch nicht weniger werden, wenn ich ein paar Tage in der Woche abwesend wäre. Ich musste darüber nachdenken…

Im Sommerurlaub auf Kreta wollte ich dann mal abschalten und neue Energie tanken. Ich suchte mir ein Plätzchen ganz für mich allein, aber trotzdem unter Menschen, wenn ich das dann wollte. Meine Wahl fiel auf ein kleines Apartment in Amoudara bei Iraklion.

Der Blick aus meinem Apartment in Amoudara – direkt auf das Meer.

Dort passierte erstmal ein paar Tage gar nichts. Und dann…Die lange Geschichte eines nervigen Nachbarn, eines Hilferufs, eines ekelhaften Wischmops und dem großen Wunsch nach einer entspannenden Massage führten dazu, dass ich urplötzlich den Gegenpart der Entscheidung serviert bekam: Manos. Ich verliebte mich in einen unfassbar gutaussehenden, charmanten, aufmerksamen und unbegreiflich begabten kretischen Therapeuten und er sich in mich.

Der Therapeut und die Hochzeitsplanerin – ein entspannendes Dream-Team.

Eine Taverne mit bester Aussicht in Matala

Eine Palme im Wind

Der etwas verrückte Hippie-Ort Matala

Das kretische Meer – ein Ort der Sehnsucht. Foto by Antonis Kelaidis

Tertsa: Ein paradiesischer Ort mit einsamen Stränden, unberührter Natur und lebensfrohen Menschen, die in warmen Nächten in Hängematten schlafen.

Und ich erlebte einige Tage, die mich sehr dazu brachten, über mich selbst und mein derzeitiges Leben nachzudenken. Wir fuhren an traumhafte Orte. Von Stunde zu Stunde und von Tag zu Tag veränderte sich die Landschaft: Paradiesische Strände, an denen man vollkommen allein ist, Felsen und Klippen, an denen sich die Wellen brechen, hügelige Landschaften gespickt mit hellgrauen Felsen und Oliven- und Feigenbäumen, dazwischen grasende Schafe.

Granatäpfelbäume in den Straßen Iraklions

Beeindruckende Berge und eine ständig wechselnde Landschaft – Kreta hat vieles zu bieten.

Arolithos – ein Sinnbild für die traditionellen kretischen Dörfer. Hier auf dem Dorfplatz oder in der großen Taverne kann man auch Hochzeit feiern.

Olivenbäume und helle Felsen: Auch hier könnte man eine tolle Zeremonie gestalten – mit Blick auf´s Meer?

Ein Mandarinenbaum in Arolithos

Und natürlich: Katzen begegnet man überall auf Kreta.

Wir fuhren auch ins Landesinnere der Insel, in dessen Tälern versteckt etliche traditionelle Dörfer versteckt liegen. Fährt man die Berge weiter hinauf, lässt sich eine spektakuläre Aussicht auf die Insel-Landschaft und das tiefblaue Meer genießen, während der Duft der vielen Kräuter in der Luft liegt.

Mittlerweile habe ich einige Zeit auf Kreta verbracht – Insel und Leute kennengelernt, ein paar erste Worte Griechisch gelernt und neben der Liebe zu Manos auch die Liebe zu Kreta entdeckt. Das Leben auf der Insel entschleunigt und lässt die Sinne wieder ganz neu erwachen. 

Verliebt zwischen Olivenbäumen… Foto by Antonis Kelaidis

So simpel – so schön.

BOTANO – Jannis Laden führt die erlesensten Kräuter und Tees der Sonneninsel – selbst gemixt..und tausend andere gute Sachen.

Unbedingt einen Besuch wert: BOTANO

Bewusstes, gesundes (und verdammt leckeres) Essen aus frischen Lebensmitteln und eine ganz andere Idee von Qualität und Geschmack. Hier ist es ganz normal, zu fragen, woher der Gastronom zum Beispiel sein Fleisch bekommt und es ist auch ganz normal, dass man Fleisch nach seiner Wahl mitbringen und in den Tavernen zubereiten lassen kann.

Die Gastfreundschaft der Kreter ist sowieso beeindruckend. Individuelle Wünsche sind hier meistens gar kein Problem. So haben wir auf unserer Tour zum Beispiel einen Stop bei Jannis in seinem berühmten BOTANO eingelegt und unser Picknick bestehend aus mitgebrachten Oliven, Käse, Olivenöl und Brot auf seinem Balkon mit phänomenaler Aussicht genossen.

Nicht weit entfernt von der Ruhe liegt die Insel-Hauptstadt Iraklion. Hier findet man einfach alles zum Leben…und zum Hochzeiten planen, wie ich herausfand. In vielen Geschäften findet man sogar Stil. Und schnell fanden sich auch Leute, die ein besonderes Handwerk wie Fotografie, Floristik, Gesang usw. beherrschen. Überhaupt wird hier vieles noch individuell selber gemacht – und das zu erschwinglichen Preisen. Es macht unheimlich viel Spaß, in den engen Gassen die kleinen Geschäfte zu durchstöbern und mit den Leuten ins Gespräch zu kommen.

Eine Hochzeits-Kapelle auf Kreta direkt am Meer

Dezent und schick: Ein Olivenzweig macht die griechische Tischdeko rund. Foto by Antonis Kelaidis

Ein Brautpaar spaziert in der kretischen Abendsonne. Foto by Antonis Kelaidis

Hochzeits-Zeremonie am Strand. Foto by Antonis Kelaidis

Kreta bietet tausend Möglichkeiten zum Heiraten – und tolle Fotokulissen. Foto by Antonis Kelaidis

Eine kirchliche Trauung in einer kleinen Kapelle. Foto by Antonis Kelaidis

Und umso mehr ich hier unterwegs war, desto mehr erfuhr ich auch über tolle Geheimtipps, die mich sofort in wunderschöne Tagträume versetzen. Von nun an hatte ich ständige wunderschöne Bilder von traumhaften Hochzeits-Szenarien im Kopf, die umgesetzt werden wollten. Eine Trauung ganz in Weiß zwischen Olivenbäumen und malerischen Felsen – mit Blick auf den Ozean. Oder eine Hochzeit mit den Füßen im Sand und dem Rauschen des Meeres im Hintergrund zur Zeremonie. Es fällt einem hier irgendwie viel leichter, kreativ zu sein.

Auf Kreta ist alles möglich: Eine ganz private Hochzeit nur als Paar bis hin zur Hochzeit mit rund 1.000 Personen. Locations dafür gibt es am Strand und in den Bergen – von rustikal bis luxuriös. Heiraten kann man hier an vielen Orten – und sogar unter Wasser. Dazu aber bald mehr.

Manos auf Hochzeits-Location-Tour und Kaffee bewaffnet

Barfuß durch Matala latschen und Eindrücke aufsaugen…

Und immer mit dabei: Manos Hund Papirous. Der muss nun nur noch lernen, meinen Brautpaaren die Ringe zu bringen 🙂

 

Kurzum – der Beschluss steht seitdem fest: “Sensevent goes Crete” – mit vollem Herzblut, Liebe zum Detail, neuem Schwung und Leichtigkeit werde ich Eure Hochzeitsträume dort wahr werden lassen. Ihr werdet eintauchen in eine nur für Euch erschaffene Hochzeits-Welt, die Ihr mit allen Sinnen genießen werdet.

Seid gespannt und kommt mit!
Meldet Euch einfach bei Interesse an einer Hochzeit auf Kreta und erzählt mir von Euren Wünschen und Träumen!

Ich freue mich auf Euch!

Bis bald!

Fotos: Sensevent, Manos Soultatos & Antonis Kelaidis

 

Die Hochzeitsplanerin Kontakt Das ist Sensevent

Marieke Thüne

Marieke Thüne

So lange ich denken kann, bin ich fasziniert von Hochzeiten und emotionalen Veranstaltungen.

Heute möchte ich meine Erfahrung, meine unbändige Kreativität und mein Gespür für Besonderes nutzen, um auch Ihren Traumtag zu gestalten.

Ihre Marieke Thüne

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